Fortbildung durch berufsbegleitendes Fernstudium

Planung und Leitung von Konferenzen und Meetings stellen einen wichtigen Baustein in der Karriere dar. Dieses Know-how kann man durch Learing-by-doing erwerben oder durch Fortbildungen. Diese können sich gezielt auf Moderationsfähigkeiten beziehen. Wer allerdings gleich richtig durchstarten möchte, steigert seine Karrierechancen durch ein zielgerichtetes Fernstudium, in dessen Ablauf auch solche Fertigkeiten vermittelt werden.

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Wege zum Fernstudium

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Sich weiterbilden und qualifizieren, ohne die Berufstätigkeit unterbrechen zu müssen: Ein Fernstudium ist eine mögliche Chance. Das Unterrichtsmaterial wird bequem nach Hause geschickt, die Aufarbeitung des Stoffes kann frei eingeteilt werden. Der Student muss keine finanziellen Einbußen hinnehmen, indem er zeitweise aus dem Berufsleben ausscheidet, stattdessen wird von zu Hause aus studiert. All dies sind Chancen, die ein Fernstudium mit sich bringt.

Je nachdem, wo und in welchem Fach ein Fernstudium angestrebt wird, sind die Zulassungsbedingungen unterschiedlich. Manche Studiengänge erfordern Abitur, manche eine bestimmte Anzahl von Berufsjahren. Zu beachten ist, dass es für die Immatrikulation mitunter Fristen gibt, andere offerieren einen Studienbeginn zu jeder Zeit. Hilfreich kann es sein, in einschlägigen Fachzeitschriften oder Internetportals nach geeigneten Studiengängen z.B. durch ein Fernstudium an der PFH zu recherchieren. Auch kann mit dem Arbeitgeber geklärt werden, ob er einen Teil der Kosten übernimmt. Häufig ist letztere Option allerdings an Bedingungen geknüpft. Eine andere Anlaufstelle ist das Arbeitsamt. Unter Umständen ist dieses bereit, sich finanziell zu beteiligen, denn damit können die beruflichen Chancen eines Bewerbers oft verbessert werden.

Fallstrick Fernstudium: Wie soll die Zeit eingeteilt werden?

Der Tag war stressig, häufig besteht nach Feierabend nur noch der Wunsch, die Füße hochzulegen. Das Fernstudien-Material kann auch später noch bearbeitet werden - oder morgen. Genau darin liegt die Tücke: Fehlt der äußere Druck, werden Aufgaben gerne weggeschoben. Hinzu kommt, dass die Beanspruchung durch das Berufsleben so groß sein kann, dass abends oder am Wochenende tatsächlich die Power fehlt, um zu studieren. Eine gute Zeiteinteilung ist deswegen das A und O. Außerdem müssen gute Gründe vorhanden sein, warum ein Studium begonnen wird: zum Beispiel ist die Materie sehr interessant oder das berufliche Weiterkommen ist so wichtig, dass der Ehrgeiz vorantreibt. Ansonsten entpuppt sich ein berufsbegleitendes Fernstudium schnell als Kostenfalle.

Tipps für ein berufsbegleitendes Fernstudium

Das Interesse am Fach ist ein wichtigster Schlüsselpunkt. Um nicht dem Schlendrian zu verfallen, ist es außerdem hilfreich, sich einen bestimmten Rhythmus zuzulegen. Beispielsweise kommt der Fernstudent um 17 Uhr nach Hause, macht dann zwei bis drei Stunden Pause, um sich zu regenerieren und macht sich dann an die Arbeit. Stehen Prüfungen an, gilt es beizeiten mit dem Lernen anzufangen. Dies nimmt unnötigen Druck, die Prüfungsvorbereitung intensiviert sich, was den Erfolg ermöglicht. Gut ist es auch, sich lediglich für einen überschaubaren Rahmen an Kursen anzumelden, falls hier Wahlmöglichkeit besteht. Die Devise lautet: Lieber vier Kurse mit maximaler Wissensschöpfung absolvieren als sich durch die doppelte Anzahl durchzukämpfen.